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15.05.2019 - Anlasser repariert, auf zu neuen Ländern!

Mittwoch, 15 Mai 2019 geschrieben von

Nachdem unser defekter Bus zuletzt von drei Franzosen angeschleppt wurde und wir einen Campingplatz ansteuern konnten, gingen wir dem Problem am nächsten Tag näher auf die Spur. Eine erste Messung brachte etwas mehr Aufschluss: Mit der Elektrik schien alles in Ordnung zu sein, der Anlasser treibt jedoch den Motor nicht mehr an. Auf Verdacht bauten wir den Anlasser aus und schauten uns die Kabelanschlüsse davon an. Naja, oder vielmehr das, was von den Anschlüssen nach 30 Jahren Witterung noch übrig geblieben war. Uns fehlten jedoch Werkzeuge und Ersatzteile um die Anschlüsse zu reparieren, sodass wir uns dazu entschieden, den Anlasser mit der Schwalbe zur nächstbesten Werkstatt zu bringen. Dort wurde der Anlasser innerhalb von 10 Minuten in alle Einzelteile zerlegt und sämtliche Anschlüsse auf Verdacht neu vernietet. Mit den Worten "it will work again now" konnten wir die Werstatt nach einer halben Stunde wieder verlassen. Zurück auf dem Campingplatz und nach dem Einbau sprang unser Bus wie versprochen wieder an. Glück gehabt! :)

Immer weiter an der Küste entlang führte uns der Weg über den kurzen Grenzübergang nach Bosnien und Herzogowina und im Anschluss nach Montenegro. Unser neues größeres Ziel für die Reise sollte Griechenland werden, denn über eine Ebay-ähnliche Seite namens Car.gr fanden wir einige Simson Angebote im Norden des Landes, die wir uns einmal genauer anschauen wollten. Mit dem Grenzübertritt nach Montenegro wurden die Straßenverhältnisse etwas schlechter und der Verkehr etwas chaotischer. In Montenegro wird die Hupe offensichtlich nicht nur zur Maßregelung anderer Verkehrsteilnehmer, sondern auch in allen anderen möglichen Situationen verwendet. Manchmal artet eine Verkehrssituation in ein regelrechtes Hupkonzert aus. Übrigens, Montenegro bedeutet übersetzt sowas wie "schwarzer Berg/Wald". Der Name ist Programm: Tiefe Schluchten, sowie große und bewachsene Berge beschreiben das Landschaftsbild von Montenegro.

Viel Zeit zum Fotografieren und Filmen bleibt trotzdem nicht. Die Wettervorhersage für die gesamte nächste Woche sagt nichts Gutes voraus, sodass wir uns entschließen, unseren Weg weiter durch Albanien fortzusetzen.

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